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frische Frühlingsnudeln

Wir sind immer noch mitten in der Spargelsaison und deshalb gibt es heute noch ein Rezept
mit frischem, saisonalen Spargel und Nudeln.

Letzte Woche habe ich ja schon einiges zu Spargel zusammengeschrieben, von daher
bleibt mir hier nicht mehr so viel neues über den Spargel an sich zu schreiben.

Eins ist mir dennoch eingefallen und zwar die Sache mit dem Wasser,
in dem der Spargel gekocht wird.

Ich habe früher gelernt „ins Spargelwasser kommt etwas Zucker
und Salz“
.

Das habe ich auch früher nicht wirklich hinterfragt und so übernommen,
“es wird schon irgendeinen Sinn haben”.

Nachdem ich begonnen habe mich insgesamt mit dem Thema Ernährung auseinanderzusetzen,
stelle ich aber nach und nach fest, dass nicht alles so „richtig“ und sinnvoll ist
was ich mal irgendwo gehört oder gelesen habe.

Ich hinterfrage heute wesentlich mehr, recherchiere und schaue was sinnvoll ist
und was ich ändern kann, von dem wie ich es immer gemacht habe.

Aber nun wieder zurück zum Spargelwasser, ich habe also recherchiert und folgendes gefunden.

Aussage + Frage:  
In Spargelwasser gehört Salz und Zucker.
Wofür jedoch der Zucker? und wofür das Salz?

Erklärung:
Der Zucker wird (wurde) in Spargelwasser gegeben, um die Bitterstoffe vor allem
aus jungem Spargel zu binden. Das Salz unterstützt den Geschmack von Spargel
und hebt den guten Spargelgeschmack hervor.

Aussage nach Recherchen:
Der Zucker ist heute meistens nicht mehr notwendig, da durch heutige Züchtungen
und den Anbau die Bitterstoffe aus dem Spargel weitestgehend nicht mehr vorhanden sind.

Fazit:
Es ist heute beim Spargelkochen etwas übernommen worden von früher,
was heute in den meisten fällen nicht mehr notwendig ist.

Tipp: Spargelwasser

Wasser, um Spargel zu kochen sollte mit Salz und etwas Zitronensaft angereichert werden.
Das Salz unterstützt den natürlichen Spargelgeschmack und der Zitronensaft hebt
die weiße Farbe hervor. So sieht der Spargel nicht nur gut aus, sondern schmeckt
auch besonders gut 😉.

In den letzten Jahren habe ich immer mehr festgestellt, dass wir viele Dinge von früher
einfach übernehmen, was heute gar nicht mehr notwendig ist.

Da fällt mir noch ein Beispiel von früher ein „Spinat nach einmal kochen, nicht erneut aufwärmen!“.
Das ist auch etwas, bevor es Kühlschränke gab und man wusste wie Spinat nach dem kochen zu lagern ist.
Denn Spinat kann sehr wohl ein zweites Mal warm gemacht werden, wenn es nach dem ersten Mal im Kühlschrank aufbewahrt wurde und nicht die ganze Nacht z.B. draußen stand.

Dazu aber ein anderes mal mehr 😉, fangen wir an mit den frischen Frühlingsnudeln.

Zutaten

  • 500 Gramm Spargel
  • 200 Gramm Zuckerschoten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Zwiebel
  • 250 Gramm Nudeln
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sojaquisine
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kurkuma
  • 2 TL Olivenöl
  • Zucker (für das Wasser zum Spargel kochen)
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung

Als erstes einen großen Topf mit Wasser, Salz und etwas Zitronensaft
(wenn du magst auch mit ein bisschen Zucker) aufsetzen.

In der Zeit, in der das Wasser beginnt zu kochen, den Spargel schälen und in Stücke schneiden (ca. 2-4cm).
Sobald das Wasser kocht den Spargel in das Wasser geben und 5-8 Minuten kochen lassen.

In der Zeit kannst du eine Pfanne mit etwas Öl auf den Herd stellen und leicht erhitzen.
Die Pfanne sollte so groß sein, dass später alle Zutaten drin Platz finden
(ich nutze gerne meine Wok Pfanne dazu).

Bis die Pfanne heiß ist, die Zwiebel würfeln und dann in der Pfanne leicht glasig dünsten.

Zwischendurch noch die Zuckerschoten abwaschen und die Enden abschneiden.

Sobald der Spargel fertig ist, aus dem Wasser holen und mit in die Pfanne geben.
Das Wasser in dem du den Spargel gekocht hast, NICHT wegschütten.

In dem gleichen Wasser werden nun die Nudeln nach Packungsanweisung gekocht.

Zu dem Spargel in die Pfanne kommen jetzt die Zuckerschoten, die Gemüsebrühe und der Knoblauch (gepresst/gerieben). Alles zusammen nur noch leicht köcheln lassen.
Die Gemüsebrühe, habe ich übrigens auch mit dem Spargel- / Nudelwasser angerührt.

Sobald die Nudeln fertig sind, kann das Wasser abgegossen werden und die Nudeln können mit in die Pfanne.

Zum Schluss alles würzen und mit der Soajaquisine abrunden.

Das wars auch schon und die Nudeln können auf den Teller und jetzt nur noch genießen 🍃.

Ich liebe ja so unkomplizierte Gerichte. Vor allem wenn man abends heimkommt und nicht noch Lust
hat 3 Stunden in der Küche zu verbringen.
Wie man hier wieder sehr gut sehen kann ist, dass frisch kochen nicht bedeutet ewig in der Küche zu stehen.

Ich wünsche dir nun einen guten Appetit und viel Spaß beim nachkochen.

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frische Frühlingsnudeln

Vorbereitungszeit: 12 Minuten
20 Minuten
Arbeitszeit: 32 Minuten
Portionen: 2 Personen
Autor: Nadine Wester-Ebbinghaus

Zutaten

  • 500 Gramm Spargel
  • 200 Gramm Zuckerschoten
  • 1 Zehe Knoblauch
  • 1 Zwiebel
  • 250 Gramm Nudeln
  • 50 ml Gemüsebrühe
  • 100 ml Sojaquisine
  • Salz
  • Pfeffer
  • Kurkuma
  • 2 TL Olivenöl
  • Zucker für das Wasser zum Spargel kochen
  • etwas Zitronensaft

Zubereitung

  • einen Großen Topf mit Wasser, etwas Salz, Zitronensaft und ggf. etwas Zucker zum kochen bringen.
  • Spargel schälen, in Stücke schneiden und in das kochende Wasser geben.
  • In der Zwischenzeit die Zuckerschoten abwaschen und die Enden abschneiden.
  • Die Zwiebel klein würfeln und den Knoblauch schälen.
  • Das öl in die Pfanne geben und die Zwiebel glasig anbraten.
  • Den Spargel (nach 5-8 min im kochenden Wasser) mit zu den Zwiebeln in die Pfanne geben.
  • In dem gleichen Wasser nun die Nudeln kochen.
  • Die Zuckerschoten und die Gemüsebrühe zusammen in die Pfanne geben und 5 Minuten leicht garen.
  • Nachdem die Nudeln weich gegart sind, mit in die Pfanne geben.
  • Alles zusammen vermengen und mit der Sojaquisine und den Gewürzen abschmecken.
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